Der Bitcoin wird mehr und mehr „börsentauglich“. Am Sonntag nahm die weltweit größte Terminbörse die Kryptowährung in ihr Angebot auf. Manche hofften auf einen weiteren Sprung nach oben, andere rechneten mit massiven Kursverlusten. In Wahrheit zeigt sich der Bitcoin unberührt davon. Obwohl es bedeutet, dass immer öfter versucht wird ihn zu bändigen.
Bitcoin hat weiterhin Bestand
Nachdem er in den letzten zwei Wochen kräftig Fahrt aufgenommen hat, stagnierte der Kurs die letzten Tage. Während der letzten 24 Stunden verlor der Bitcoin sogar wenige Prozente. Vielleicht deshalb, weil nun immer mehr Wallets auch „Bitcoin Cash (BCH)“ akzeptieren. Über Nacht kam der Anbieter Coinbase dazu.
In der traditionellen Finanzwelt ist der Bitcoin nun auch angekommen. Gesund ist seine Kursentwicklung nicht. Getrieben durch Spekulationen privater Anleger, bläht sich sein Wert immer weiter auf. Vielleicht erst der Anfang oder doch schon das Ende? Seit seiner Einführung steigt er stetig an und in diesem Jahr besonders stark. Viele sagen dem Bitcoin für 2018 sein bislang bestes Jahr vorher.
Der Medienrummeln hat schon längst begonnen. Wie heißt es so schön: „Wenn eine Anlage die breite Masse erreicht hat, sollte man verkaufen.“ Doch ist der Bitcoin wirklich schon so präsent? Parallel dazu springen auch andere Kryptowährungen, sogenannte „Altcoins“, rapide nach oben.
Bedürfnis nach Regulierung
Von Beginn an sollte der Bitcoin ein dezentrales Zahlungssystem sein, welches keinerlei Regulierung unterliegt. Um somit dem klassischen Finanzmarkt zu entgehen. Ein guter Ansatz, welcher aber auch Gefahren wie Geldwäsche und Cyberkriminalität mit sich bringt.
Immer mehr Regierungen erörtern die Möglichkeiten und Risiken des Bitcoins. Einige verbieten den Handel, viele wollen ihn irgendwie regulieren. Ihm die Ketten anlegen, aber genau das wollte der Erfinder eben nicht.
Der bald anstehende G-20-Gipfel könnte die Kryptowährungen thematisieren. So verlangt es zumindest der französische Finanzminister Bruno Le Maire. Für ihn ist der Bitcoin nur ein leichtes Mittel zur Förderung von Drogenhandel und Terrorismus.
So oder so, es bleibt weiterhin spannend. Wer in „Kryptos“ investiert, sollte sich dem möglichen Totalverlust bewusst sein. Wenn anlegen, dann möglichst breit streuen. Mittlerweile sind mehr als 200 Altcoins verfügbar.