Bis vor wenigen Tagen befand sich der Bitcoin in einem starken Höhenflug. Seit Jahresbeginn hatte sich sein Wert mehr als verfünffacht. Doch nun sorgen sich viele Anleger, weil sie nur noch einem fallenden Kurs zusehen können. Handelt es sich um eine der bekannten Korrekturen, wird der Bitcoin langfristig wieder steigen oder erleben wir den Bitcoin Crash?

JP Morgen-Chef Dimon warnt vor Bitcoin Crash

Liest man die Nachrichten zum Bitcoin, so lobpreisen ihn die meisten. Als dezentrales Währungssystem hätte er einen wegweisenden Charakter. Nicht umsonst, sind schon Dutzende anderer Kryptowährungen entstanden. Doch Anleger sollten auch kritische Gedanken wahrnehmen. Jamie Dimon, Chef der US-Großbank JP Morgan Chase, warnt ausdrücklich vor einem bevorstehenden Bitcoin Crash.

Für ihn kann die digitale Währung langfristig nicht überleben. Schließlich sei sie aus dem Nichts entstanden und wird dort auch wieder verschwinden. Dimon erklärte dies während einer Investoren-Konferenz in New York. Für ihn ist der Crash eine logische Schlussfolgerung. Würde einer seiner Angestellten mit Kryptowährungen handeln, wäre er am nächsten Tag arbeitslos, sagte er. Nicht nur weil es nach den Banken-Regeln verboten sei, sondern auch sehr dumm wäre.

Terrorismus, Geldwäsche & Cyber-Kriminalität

Die Schattenseiten des Bitcoins werden nicht sehr oft erwähnt. Da der Bitcoin-Kurs derzeit auf3.130 US-Dollar gefallen ist, sollte man sie kennen. Mit Hilfe der Kryptowährungen, sei es Verbrechern möglich, Geldwäsche zu betreiben. Sie können damit auch unentdeckt Devisen handeln, Waffen für Terroranschläge finanzieren und bleiben trotzdem anonym. Schuld daran ist, dass der Bitcoin keinem staatlichen Kontrollorgan unterliegt.

Während einige Länder der Welt den Bitcoin schon akzeptiert haben, sagt China ihm den Kampf an. Vor kurzem erklärte die Zeitung „Caixin“, dass China über die Schließung der Handelsplattformen für Devisen wie Bitcoins nachdenkt. Unter diesem Vorbehalt, rutschte der Preis je Bitcoin schon massiv ab.

Hinzu kommt der Verdacht, dass sich Nordkorea mit Hackern auf Bitcoin-Börsen gestürzt haben soll. Der IT-Sicherheitsdienstleister FireEye will entsprechende Zusammenhänge herausgefunden haben. Schon in der Vergangenheit habe sich Nordkorea diverser Wirtschaftsverbrechen schuldig gemacht. Um das Ziel der Finanzierung von Militärkräften zu verfolgen. Kürzlich sollen nordkoreanische Hacker mehrere Millionen Dollar in Bitcoin erbeutet haben.

Wer also in Bitcoin investiert, der muss sich dessen möglichen Totalverlusts bewusst sein.