In den letzten Wochen haben sich einige große Technologieunternehmen zu einem Aktiensplit entschieden. Darunter Amazon, GameStop sowie Alphabet (die Muttergesellschaft von Google). Nun fand es auch Tesla an der Zeit, seine Wertpapiere zu teilen. Der Entschluss dazu fand Anfang August auf der jährlichen Hauptversammlung statt. Am gestrigen Mittwoch war es dann nach dem Börsenschluss soweit. Parallel dazu wurde mit einem Gerücht in der obersten Personaletage aufgeräumt.

Tesla-Aktie 1 zu 3 gesplittet

Für jede im Besitz befindliche Aktie gab es noch zwei Stück dazu. Der heutige Donnerstag zeigt dann den bereinigten Preis für ein Tesla-Wertpapier. Optisch wirkt die Aktie damit günstiger. Zum Handelsschluss wies der NASDAQ einen Anteilsschein mit 891,29 US-Dollar auf. Nun erfolgt die Teilung durch den Faktor Drei. Jedoch steht der deutlich kleinere Kaufpreis nur auf dem Papier. Weder der Börsenwert noch der Gesamtwert der Tesla-Aktien verändert sich dadurch. Kleinanleger werden wohl dennoch häufiger zuschlagen und somit mittelfristig größeres Interesse an diesem Wertpapier andeuten.

Es handelt sich hierbei nicht um den ersten Aktiensplit bei Tesla. Bereits im August 2020 entschied sich die Geschäftsleitung dazu. Die Teilung erfolgte damals sogar im Verhältnis 1 zu 5.

David Searle arbeitet weiterhin für Tesla

In der vergangenen Woche ging ein Gerücht durch die Medien, Tesla habe seinen Leiter der Rechtsabteilung ersetzt. Der Konzern bestätigte, dass David Searle weiterhin seine Position inne hat. Tesla räumte mit den Vermutungen via Twitter auf. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte das Gerücht in die Welt gesetzt. Dabei berief man sich auf drei Personen, welche mit dem Vorgang vertraut sein sollen. Dabei sollte Searle schon vor knapp einem Monat Tesla verlassen haben. An seine Stelle sei die bis dahin als Vize-Chefjuristin tätige Frau, Dinna Eskin, in sein Amt nachgerutscht.

Mit dem Aufkommen des Gerüchts, kamen pikante Details ans Tageslicht. Searle war wohl in eine Untersuchung involviert. Sie zielte auf die Beschaffung kritischer Baumaterialien und dazugehörigen Lieferengpässen ab. Ein spezielles Glas soll womöglich für private Zwecke bestellt worden sein. Offizielle Ergebnisse der Untersuchung liegen noch nicht vor.

In dem Post auf Twitter wurde zudem nur erklärt, dass Searle weiterhin im Unternehmen arbeitet. Somit lässt sich darüber spekulieren, ob er womöglich eine andere Position bei  Tesla einnehmen musste.