Gute Nachrichten für alle Anleger von Tesla. Dem Autobauer von Elektrofahrzeugen ist es erneut gelungen einen Auslieferungsrekord zu realisieren. Nebenbei stellt Chef Elon Musk seine Idee von einem autonomen Roboter vor. Und die Konkurrenz aus China wächst bei der E-Mobilität zwar auch, bleibt aber oftmals hinter den Erwartungen zurück.

Über 343.000 E-Autos ausgeliefert

Im dritten Quartal von Juli bis September hat das unternehmerische Zugpferd von Elon Musk wieder einen Rekord aufgestellt. Bislang verzeichneten die Auftragsbücher ein Allzeithoch von etwa 310.000 Fahrzeugen bei den Auslieferungen. Im zurückliegenden Quartal waren es nun 343.830 Stück. Trotz positiver Entwicklung, hatten Analysten mit ein paar tausend E-Autos mehr gerechnet.

Tesla arbeitet zudem daran seine Kapazitäten auszuweiten. Im Fokus stehen dabei die neuen Werke in Grünheide nahe Berlin sowie in Texas. Bis Ende September stieg die Produktion auf fast 366.000 Elektroautos an. Als Verkaufsschlager entpuppten sich das Tesla Model 3 und Model Y.

Tatsächlich hätte Tesla wohl noch mehr seiner Autos ausliefern können. Allerdings muss der Konzern stets die Lage am Logistikmarkt beachten. Nicht immer standen die benötigten Transport-Kapazitäten parat oder die Kosten dafür überstiegen die Planung.

Das Unternehmen aus Kalifornien versucht seine Kapazitäten stetig zu erhöhen. Neue Werke erhöhen zudem die Effizienz in den jeweiligen Regionen, um die Transportwege so kurz wie möglich zu halten. Im Vergleich zur Konkurrenz, schlägt sich der E-Auto-Pionier damit bislang besser. Das Marktumfeld ist derzeit wegen der hohen Inflation sowie steigenden Zinsen jedoch sehr angespannt.

Tesla´s Konkurrenz aus China bleibt zurück

Deutsche Autobauer wie Volkswagen oder BMW sind Tesla dicht auf den Fersen in punkto Entwicklung. Dasselbe gilt für Mitbewerber aus China. Auch dort steigen die Absatzzahlen bei vielen Herstellern kontinuierlich an. Doch bislang bleibt der gewünschte Profit auf der Strecke. So kam es bei Xpeng Motos mit 34.422 Wagen fast zu einer Verdopplung der Verkäufe. Dies half dem Unternehmen aber nicht aus den roten Zahlen heraus.

An demselben Problem leidet „Li Auto“. Erlöse und Absatzzahlen können sich sehen lassen. Doch sie können nicht über den operativen Verlust von fast einer Milliarde Yuan hinwegtäuschen. Dritter im  Bunde ist der Fahrzeugbauer NIO. Im zweiten Quartal generierte man Erlöse von über 10 Milliarden Yuan. Mehr als 25.000 E-Autos kamen auf die Straßen. Dem stand ein operativer Verlust von 272,8 Prozent gegenüber.