Der Autohersteller Toyota bleibt an der Spitze. Sein stärkster Konkurrent namens VW hat sich durch den Abgasskandal um jede Chance auf der Überholspur gebracht. Nun zieht die weltweite Nummer Eins wieder seine Bilanz.

Toyota boomt in den USA

Vier Jahre lang führt Toyota nun schon das Feld der Autobauer an. Das aktuelle Geschäftsjahr beginnt beim Konzern im April und somit sind für 2015 schon neun Monate vergangen. Für diesen Zeitraum hat man ein um 9 Prozent gestiegenes Betriebsergebnis angegeben. Umgerechnet 17,6 Milliarden Euro ist Toyota nun schwer. Auch bei den Einnahmen ging es um mehr als 9 Prozent nach oben. (14,4 Milliarden Euro)

Toyota hat auch kleinere Autobauer wie Hino und Daihatsu unter sich. Nun hat der Endspurt für das letzte Quartal im Geschäftsjahr begonnen. Bis zum 31. März wird weiter Vollgas gegeben und Toyota hob seine Prognose dafür an. Der Nettogewinn soll bei 2,27 Billionen Yen liegen. Das würde einem Wachstum von 4,4 Prozent entsprechen. Der Umsatz soll dabei fast gleich bleiben. Ein Prozent rauf auf 27,5 Billionen Yen wurden angegeben.

Während Toyota vor allem in den USA grosse Absatzzahlen feiern konnte, gibt es in Europa einen leichten Verkaufsrückgang. 16.000 Fahrzeuge weniger erhielten hier einen neuen Besitzer. Es verbleiben somit 618.000 Stück.

Daimler: China als neues Zugpferd

Beim Konkurrenten Daimler läuft es auch nicht schlecht. Vor allem bei den Chinesen ist diese Automarke immer gefragter. Obwohl sich in der Volksrepublik allgemein die Wirtschaft stark zurückfahren musste, kaufen die Chinesen immer noch gern Autos. Mit einem Absatz von 42.700 Fahrzeugen erzielte Daimler ein Rekordwachstum von 52 Prozent zum Vorjahr. Nirgendwo anders lassen sich Daimler-PKWs so gut verkaufen wie hier.

Einige der neuen Modelle sind zum Verkaufsschlager mutiert. Die grosse Distanz zu BMW und Audi bleibt aber erhalten. Die Geländewagen GLA und GLK, aber auch die C-Klasse und S-Klasse werden vorrangig gekauft. Auch in Europa ging es beim Absatz um 15,2 Prozent rauf. Nur in Deutschland wollten nur ein paar Autofahrer mehr als vorher einen Daimler-Benz besitzen.