Seit wenigen Tagen sitzt Donald Trump nun in seinem Amt als US-Präsident. Schon im Vorfeld hatte er bei den Großkonzernen mächtig Druck gemacht. Sie sollen doch in den USA produzieren, ansonsten drohen ihnen hohe Strafzölle. (speziell bei Produkten aus Mexiko)

Einige Unternehmen sich diesem weniger freundlichen Aufruf gefolgt und versprachen ihre Produktion in den USA zu behalten oder dort hin zu verlegen. Doch mit seinem Einreiseverbot stößt Trump nun nicht nur in den Medien auf harsche Kritik. Unternehmen verdeutlichen Ihre Position gegenüber so einem Verhalten.

Goldman Sachs & weitere widersprechen

Nebenbei sei bemerkt, dass es auch schon unter den Präsidenten Obama und Bush solche Einreiseverbote gab. Doch die Medien, welche sowie ständig nach Fehlern bei Trump suchen, haben das Thema jetzt richtig präsent gemacht. Goldman Sachs unterstützt eine solche Politik keinesfalls. So ließ es deren Chef Lloyd Blankfein verlauten. Das Statement gab es über Nacht an die Mitarbeiter.

Denn so wirklich durchdacht war das Verbot nicht. Schließlich werden nicht nur neu Einreisende daran gehindert die USA zu betreten, sondern auch viele Mitarbeiter die vom Ausland zurückkehren wollen. In den sozialen Netzwerken machen unterdessen verschiedene Geschichten die Runde, welche Personen nicht zu ihren Familien zurückkehren können.

Kritik von vielen Managern

Und im Internet gibt es noch einige Statements von bekannten Top-Managern zu lesen. Sie alle sprechen sich gegen die Entscheidung von US-Präsident Trump aus. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und Tesla-Visionär Elon Musk sind mit von der Partie. Es scheint so, als hätte Trump hier in ein wirklich großes Fettnäpfchen getreten. Seine Schonfrist ist nun endgültig vorbei.

Goldman Sachs führt dabei den Widerstand indirekt an. Schließlich hat Trump aus deren Reihen gleich vier Ex-Banker in seiner Regierung. Der Eklat gipfelte in der Nachricht, dass ein 5-jähriger am Flughafen festgenommen wurde, weil er aufgrund seiner Herkunft eine Gefahr für die USA darstellt. Es bleibt abzuwarten, welche Unternehmen sich künftig dem Druck von Trump beugen werden und falls nicht, wie der US-Präsident darauf reagiert.